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Pralinengeschichte

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Die Erfindung der Praline

Die Praline wird (laut einschlägiger Fachliteratur) auf den deutschen Koch eines französischen Herzogs, dem Herzog Choiseu Du Plessis-Praslin, zurückgeführt. Dieser Herzog nahm Ende des 17. Jahrhunderts am "immerwährenden Reichstag" in Regensburg als Beobachter von Louis XIV. (bekannt als der Sonnenkönig) teil. Dieser Reichstag versuchte die Geschicke der über 350 Einzelstaaten, aus denen Deutschland nach dem 30 jährigen Krieg bestand, zu lenken. Um den Herren die dringend benötigte Zerstreuung bieten zu können, überzuckerte man damals Mandeln oder Nüsse. Der unbekannte Koch verwendete als Überzug die gerade in Mode kommende Schokolade und nannte das Ergebnis zu Ehren seines Herrn "Praline".

Pralinen heute

In der modernen Confiserie sind Pralinen in zwei Hauptsorten unterteilt:
  • Überzugspralinen
  • Hohlkörperpralinen
Die erstere Sorte erhält ihren Überzug in einer Überzugsmaschine, die die Praline auf einem Förderband durchläuft. In der Maschine fährt die Pralinen durch eine Art Schokoladenwasserfall und ist überzogen. Anschließend erfolgt Kühlung (damit der Überzug fest wird) und Dekoration.

Bei den Hohlkörperpralinen wird die Füllung in die Hohlkörper gespritzt (gegossen), der Hohlkörper verschlossen (Schokoladetropfen) und anschließend eventuell überzogen (oder auch nicht).

Die zweite Form der Herstellung verwende auch ich bei meinen Arbeiten. Das Ergebnis ist einfach gleichmässiger und formschöner, als die reinen Überzugspralinen.
Und da ich als Hobby-Confiseur auch keine Überzugsmaschine zur Hand habe, bietet sich die zweite Lösung auch aus praktischen Gründen an. :-)

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